Dienstag, 30. Juli 2013

Warum weinen wir bei Filmen und Büchern?
Weil sie traurig sind?

Es ist nichts als Papier oder ein paar Bilder, auf denen uns Menschen, die dafür sehr viel Geld verdienen, etwas vorspielen.
Es ist alles ausgedacht, eine Lüge.

Wir weinen wegen Lügen,
wegen Dingen, die nicht existieren.
Ich weine.

Und es ist so unerträglich, weil man etwas an dieser Geschichte ändern will.
Etwas, damit man nicht weinen muss,
auch wenn die Geschichte dadurch schlechter wird.

Aber das geht nicht.
Wir entscheiden nicht was passiert.
Wir haben keine Wahl und müssen akzeptieren.
Und weinen.

Ich will nicht akzeptieren.

5 Kommentare:

  1. Das ist ein sehr melancholisches gedicht, was allerdings die Stimmung sehr gut rüberbringt.

    Elli

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    1. Danke, aber eigentlich ist es gar kein Gedicht. Es war einfach das, was ich in dem Moment gedacht habe. Dankeschön =)

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  2. Du hast so recht, mit deinem text. Ich liebe deine art solche Sachen aufzuschreiben, Sachen, die eigentlich jeder kennt, die fast schon "normal" sind. Du regst mich trotzdem jedesmal zum nachdenken an.

    Xo, e.

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  3. Ich denke, ich weine bei Büchern und Filmen, weil ich die Gefühle der Person einfach nach empfingen kann. Auch wenn es nur gespielt ist. Die Empathie bringt mich zu meinem Mitgefühl und meinen Tränen.

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  4. Huch, jetzt habe ich ganz vergessen, auf dein Kommentar zu antworten. Ich weiß auch nicht so genau, was ich schreiben soll, aber ich wollte eben irgendetwas schreiben. Es freut mich, dass dir mein Text gefällt. :)

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